AKTIONÄR-Tipp Lantheus: Telix-Rivale geht nach Zahlen durch die Decke
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Der Radiopharma-Spezialist Lantheus kann am Donnerstag mit den Zahlen zum vierten Quartal respektive Gesamtjahr 2024 und dem Ausblick auf das laufende Jahr 2025 überzeugen. Die Aktie des Wettbewerbers von Telix Pharmaceuticals, ebenfalls eine laufende AKTIONÄR-Empfehlung, schießt daraufhin satte 17 Prozent nach oben.
Im Schlussviertel steigerte Lantheus den Nettoumsatz um 15,7 Prozent auf 266 Millionen Dollar. Im Gesamtjahr konnte das Unternehmen 1,06 Milliarden Dollar einnehmen. Nahezu alle Erlöse sind auf das radiopharmazeutische Diagnostik-Mittel Pylarify zurückzuführen, welches bei Prostatakrebs zum Einsatz kommt. Hier konkurrieren die Amerikaner mit der australischen Telix Pharma, die ebenfalls auf der kommerziellen Erfolgswelle mit dem Top-Seller Illuccix schwimmt.
Lantheus schätzt, dass der Markt für die Prostatakrebs-Diagnostik-Produkte im Jahr 2025 gut 2,5 Milliarden Dollar schwer sein wird. 2030 könnte sich der Markt weiter auf über 3,5 Milliarden Dollar entwickeln.
Die Nachfrage nach Pylarify und Illuccix ist schließlich bereits jetzt immens. Lantheus konnte das vierte Quartal sowohl beim Umsatz als auch Ergebnis je Aktie über der Markterwartung abschließen.
Lediglich die Umsatzprognose für das laufende Jahr entspricht nicht ganz den Schätzungen. Lantheus will 2025 zwischen 1,545 und 1,610 Milliarden Dollar erlösen, die Analysten hatten die obere Begrenzung der Range auf dem Zettel. Unter dem Strich sollen zwischen 7,00 und 7,20 Dollar je Lantheus-Aktie hängen bleiben (Prognose: 6,99 Dollar pro Papier). Im Mittel ergibt das auf Basis des aktuellen Kurses von attraktiven 13.
Lantheus kann den Markt überzeugen und peilt auch für 2025 weiteres Wachstum an. Ohnehin bietet die Entwicklungspipeline des Unternehmens weitere spannende radiopharmazeutische Produktkandidaten, die das Wachstum in den kommenden Jahren unterfüttern könnten. Rücksetzer bleiben Kaufchancen für spekulativ ausgerichtete Anleger.
deraktionaer.de